Jeglicher Objektivität entrückt verzaubert so manche/r immer wieder neu durch bemerkenswert subjektiv arrangierte Betrachtungsweisen von Realitäten.
Selbstverständlich ist jedem/r das Recht auf den Versuch individueller Zurechtrückung verschiedenster Tatsächlichkeiten zugestanden.
Wo kämen wir letztlich hin, wenn nicht mehr die freie Auffassungsbildung und -äußerung legal wäre? Allemal, wenn sie noch dazu auf rechtsseitig eingeholtem Rat fußt.
Nichtsdestoweniger verbleibt mancher Versuch der befremdend anmutenden Sachverhaltsauslegung glücklicherweise bereits recht früh im Ansatz desselben.
Andere einzigartig eigenwillige Sichtweisen hingegen vermögen sich erst spät zur rechten Perspektive zu wenden. Richtiggehend beharrlich verweigern sich diese individuell verrückten Realitätsbetrachtungen jeglicher Objektivierung.
Stete Geduld und unerschütterlicher Optimismus im Verein mit nimmermüdem, wohlwollendem Verständnis sind hier die ratsamsten Mittel, den verwegenen Versuchen der ganz speziellen persönlichen Tatsachendeutung den Weg zur Bewusstseinserhellung zu ebnen.
Denn niemandem darf die Chance auf Erkenntnis verwehrt bleiben.
Jede/r kann sich doch schließlich mal versprechen, verlesen, verschreiben, verhören, versehen, vergessen, verzählen oder verrechnen oder so. Das ist unbestreitbar total legitim und kommt eben vor.
Früher oder später verzeihen Gott und die Welt all jene Irrungen, die mitunter im Überschwang der Emotionen eine leicht bis mittelschwer nebulöse Wahrnehmung verursachten.
Wir sind doch alle menschlich. Und bleiben es. Jedenfalls die meisten.
Eine weitere Geschichte möchte ich dem/der geneigten Leser/in nicht vorenthalten, zumal sie haufenweise Erkenntnis birgt:
Die Geschichte von den ungleichen Zwillingen
Es waren einmal Zwillinge, die glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen. Ansonsten waren sie aber völlig verschieden.
Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn der eine sagte: “Die Musik ist zu laut”, wollte der andere die Musik noch lauter. Und der auffälligste Unterschied zwischen den beiden war der, dass der eine von ihnen zu jeder Stunde optimistisch und zuversichtlich war, während sich der andere immer schlecht gelaunt und pessimistisch gab.
Als sie nun eines Tages Geburtstag hatten, wagte der Vater der Zwillinge ein Experiment: Er wartete am Vorabend des Geburtstages so lange, bis seine Söhne eingeschlafen waren, und machte sich dann heimlich ans Werk.
Er füllte das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken: Spielzeug, Sportgeräte, technische Geräte und vieles mehr. Dem Optimisten aber legte er nur einen stinkenden Haufen Pferdeäpfel ins Zimmer – sonst nichts. Nun war er gespannt, was passieren würde.
Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut klagend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke.
“Warum weinst du denn?” fragte der Vater.
“Erstens, weil meine Freunde neidisch sein werden, zweitens, weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken etwas anfangen kann, drittens, weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde und viertens, weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden!”
Darauf ging der Vater in das Zimmer des optimistischen Zwillings. Dieser hüpfte vor Freude um die Pferdeäpfel herum.
“Warum bist du denn so fröhlich?” fragte der Vater.
“Ganz einfach”, antwortete dieser “weil irgendwo im Haus ein Pony sein muss!”
Und die Erkenntnis???
Nun…
a) Nicht jeder Haufen ist tatsächlich Scheiße - es kommt nämlich ganz darauf an, von wo und wie man ihn betrachtet.
b) Alles wird ein Haufen Scheiße - jedenfalls wenn man sich bemüht, alles als solche zu betrachten.
c) Für die Betrachtungsweise von Haufen jeglicher Art ist jeder ganz allein zuständig.
Warum mir ausgerechnet jetzt aktuell diese Geschichte wieder in den Sinn kommt, weiß ich - ganz ehrlich - nicht.
Vorgetragen wurde sie mir im letzten Jahr und ich möchte sie auf keinen Fall allen anderen, außer denen, die sie schon kennen - also z.B. Gaby, Anita, Sabine, Renate, Olaf, Hermann, Claudia, Suse, Wilma, Conni, Inge-Wolfgang und so… - vorenthalten, denn sie ist unbedingt lesenswert.
Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren.
Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft: “Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen, und ich weiß nicht, wo ich bin.“
Die Frau am Boden antwortet: “Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.”
“Sie müssen Ingenieurin sein.” sagt der Ballonfahrer.
“Bin ich.” antwortet die Frau, “Woher wissen Sie das?”
“Nun,” sagt der Ballonfahrer, “alles, was sie mir sagten, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.”
Die Frau antwortet: “Sie müssen im Management tätig sein.”
“Ja,” antwortet der Ballonfahrer, “aber woher wissen Sie das?”
“Nun,” sagt die Frau, “Sie wissen weder wo Sie sind noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld.”
Was uns diese Geschichte nun sagen will?
Keine Ahnung, von heißer Luft verstehe ich persönlich nichts.
Nun, daWeihnachten offenbar offiziell X-mas heißtundebendieses X-mas 2008jetztquasi ziemlich direkt vor der Tür steht, ist eswohl auch für X-man und seine Crew allerhöchste Zeit, mit dem X-mas-Roll-Out zu beginnen und die X-mas-Mailing-Aktion just in time zu starten.
DieKick-Off-Veranstaltung für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show)fand - wie wir wissen - bereits am 30. November 2008 statt.weiterlesen …
Hier suchte jüngsthin jemand ein “Fremdwort für Idee” - so berichtet mir die Statistik.
Klar, Ideen haben wir fast alle reichlich und Fremdwörter benutzen wir alle gern, wenn’s um was geht, und darum kann man ja auch den Einfall haben, danach zu suchen.
Aber jetzt mal ernsthaft die Gedanken angestrengt:
Das Wort “Idee” hört sich doch so richtig echt deutsch an?
Völlig abwegig mutet die Vorstellung an, dass es sich - ganz umgekehrt - bei dem Wort “Idee” selbst vielleicht um ein Fremdwort handeln könnte?
Ein Blick in ein Fremdwörterbuch hätte sofortige Aufklärung bringen können, vorausgesetzt allerdings, man schlägt in der richtigen Richtung nach.
Gute Idee?
Na, dann steht einer erfolgreichen Suche doch nichts mehr im Wege.