Kalte Ente - noch so ein tierisches Rezept

EnteGrundsätzlich bin ich erst mal froh, dass ich bisher noch nicht auf ein Rezept für “Feines Pferd” oder “Süß-saures Pony” gestoßen bin, denn das würde mir zu denken geben, da solcherlei tierische Namen letztendlich doch irgendwo ihren Ursprung haben müssen.

Kleinere Tiere finden sich schließlich schon in den Rezepten - zumindest den Retros der 60er und 70er Jahre - in recht auffallendem Maße.

Warum sich seinerzeit ausgerechnet kalte Hunde, falsche Hasen und Käse-Igel so großer Beliebtheit erfreuten, habe ich bisher nicht in Erfahrung bringen können. Zumal doch zudem ganz offensichtlich, wenn erst mal ein paar Jahre vergangen sind und das Gehirn nicht mehr so recht die Erinnerungen herausrücken möchte, zunächst erhöhte Verwechslungsgefahr mit Falschen Hunden und Kalten Igeln besteht.

Wie dem auch sei, zu den tierischen Speisen gesellte sich damals jedenfalls auch noch die Kalte Ente als bevorzugtes Party-Getränk.

Wer hier nun wieder Schwierigkeiten mit dem Erinnerungsvermögen hat, findet im Folgenden die Anleitung:

1 oder 2 Zitronen (heutzutage am besten Bio)

waschen und trocknen, anschließend die Schale als lange dünne Spirale mit scharfem Messer abschälen und in

ein Bowlengefäß

werfen.

Die Zitrone auspressen und den Saft gemeinsam mit

50 g feinem Zucker

zu den Zitronenschalen ins Gefäß befördern.

1 Flasche kalten trockenen Weißwein

dazugießen, umrühren und das Ganze mindestens 1 Stunde gut kühlen.

Vor dem Servieren die Zitronenschale entfernen und mit

1 Flasche kaltem trockenem Sekt

auffüllen.

Kalte Ente fertig.

Zum Wohl!

( Foto: © Maik Grabosch / PIXELIO )

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