Ü 40
Irgendwann muss ich es ja doch zugeben:
Ja, auch ich gehöre mittlerweile seit einigen Monaten zur Generation Ü40, Jahrgang 1967.
Dieser letzte Geburtstag veranlasst mich gelegentlich, mehr oder weniger wehmütig an meine Jugend zurück zu denken im Vergleich zu den heutigen Zeiten, die mir an den eigenen Kindern nur zu deutlich werden:
Kaum ein Kind geht heute ohne Handy aus dem Haus, einerseits beruhigend, andererseits haben wir damals auch überlebt mit 20 Pfennig in der Hosentasche für den Anruf im Notfall aus der Telefonzelle. Sofern wir die 20 Pfennig nicht ausgegeben haben für Bazooka Joe, LeckerSchmecker oder Treets.
(Kürzlich wurde bei ebay einer der wahrscheinlich letzten Raider versteigert, ich bin fasziniert, wie lange er überlebt hat.)
Was ist unser Tele-Tennis von damals gegen die heutigen Konsolen?
Wir haben die Läden gestürmt, um eine Single-Platte mit dem neuesten Schlager zu ergattern, heute sitzt man lässig vor dem Rechner und downloadet die Music auf den MP3-Player. Oder wir mussten mit dem Mikrophon des Kassettenrekorders unter verzweifeltem Bitten “Ruhe, ich nehme auf!” die Hitparade aus dem Radio mitschneiden.
Vieles hat sich seitdem geändert, manches davon verbessert, manches vielleicht nicht.
Beruhigenderweise ist aber auch einiges genauso geblieben, wie es damals war:
Auch meine Kinder lieben Kalten Hund, Schneider-Bücher, Lego und Slime.