Verrückte Realität - irre menschlich
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Jeglicher Objektivität entrückt verzaubert so manche/r immer wieder neu durch bemerkenswert subjektiv arrangierte Betrachtungsweisen von Realitäten.
Selbstverständlich ist jedem/r das Recht auf den Versuch individueller Zurechtrückung verschiedenster Tatsächlichkeiten zugestanden.
Wo kämen wir letztlich hin, wenn nicht mehr die freie Auffassungsbildung und -äußerung legal wäre? Allemal, wenn sie noch dazu auf rechtsseitig eingeholtem Rat fußt.
Nichtsdestoweniger verbleibt mancher Versuch der befremdend anmutenden Sachverhaltsauslegung glücklicherweise bereits recht früh im Ansatz desselben.
Andere einzigartig eigenwillige Sichtweisen hingegen vermögen sich erst spät zur rechten Perspektive zu wenden. Richtiggehend beharrlich verweigern sich diese individuell verrückten Realitätsbetrachtungen jeglicher Objektivierung.
Stete Geduld und unerschütterlicher Optimismus im Verein mit nimmermüdem, wohlwollendem Verständnis sind hier die ratsamsten Mittel, den verwegenen Versuchen der ganz speziellen persönlichen Tatsachendeutung den Weg zur Bewusstseinserhellung zu ebnen.
Denn niemandem darf die Chance auf Erkenntnis verwehrt bleiben.
Jede/r kann sich doch schließlich mal versprechen, verlesen, verschreiben, verhören, versehen, vergessen, verzählen oder verrechnen oder so. Das ist unbestreitbar total legitim und kommt eben vor.
Früher oder später verzeihen Gott und die Welt all jene Irrungen, die mitunter im Überschwang der Emotionen eine leicht bis mittelschwer nebulöse Wahrnehmung verursachten.
Wir sind doch alle menschlich. Und bleiben es. Jedenfalls die meisten.