Falscher Hase - das Rezept

Manch einer weiß vermutlich gar nicht, was ein “falscher Hase” ist.

Dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein Hackbraten, der eine preiswerte Alternative zum echten Hasen darstellt und in den 60er und 70er Jahren als Sonntagsbraten sehr beliebt war, vorzugsweise gefüllt mit gekochtem Ei.

Der klassische falsche Hase wurde seinerzeit wie folgt zubereitet:

Zutaten:

750 g Gehacktes/Hackfleisch (halb Rind-, halb Schweinefleisch)

1-2 alte Brötchen/Semmeln

1 Ei

1 Zwiebel

etwas Salz, etwas Paprika

1 Esslöffel Semmelmehl

50 g Butter oder Margarine

30 g in feine Streifen geschnittener Speck

Wasser

gekochte/s Ei/er (ohne Schale!)

Zubereitung:

Brötchen/Semmeln einweichen, gut ausdrücken, Zwiebel fein hacken;

nun aus Fleisch, Brötchen, Zwiebel und Ei eine Masse herstellen,

mit Salz und Paprika würzen, zu einem Laib formen, mit besagtem gekochten Ei oder mehreren füllen, in Semmelmehl wälzen;

das Ganze nun in einen mit Butter oder Margarine ausgestrichenen Bräter (früher benutzte man auch schon mal den Römertopf) legen, mit Speckstreifen belegen;

Im Backofen auf der unteren Schiene bei 220-230 °C ca. 60 Minuten garen;

sobald der Speck gut gebräunt ist, etwas Wasser in den Bräter füllen.

Den Braten aus dem Ofen nehmen, den Bratensatz auf dem Herd mit Wasser loskochen, etwas andicken.

Das Hasi auf Scheiben schneiden und mit etwas Sauce dekorativ auf den Tellern anrichten.

Guten Appetit!

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